ESMA-Studie: Moderate Kosten von in Deutschland aufgelegten Fonds

Die europäische Markt- und Wertpapieraufsicht ESMA hat am 10. Januar 2019 ihren ersten „Studie zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger“ veröffentlicht. Der vorgelegte Bericht spiegelt erwartungsgemäß wider, dass sich die Gebühren europäischer OGAWs zwischen Mitgliedsländern, Anlegertypen (privat/institutionell), Assetklassen und Managementstilen (aktiv/passiv) unterscheiden. In Deutschland liegen die Gebühren in den meisten Fällen unter oder nahe dem EU-Durchschnitt. Die Analyse zeigt auch, dass Anleger hierzulande – nach allen Kosten – nach zehn Jahren über 5,9 Prozent p.a. mit Aktienfonds und 3,3 Prozent p.a. mit Rentenfonds erzielen konnten.

Die EU-Kommission hatte die europäischen Aufsichtsbehörden ESMA, EBA und EIOPA (ESAs) im Oktober 2017 beauftragt, jährlich die Kosten und Wertentwicklung von Anlageprodukten für Privatanleger zu untersuchen, um einen EU-weiten Vergleich zu ermöglichen. Der Auftrag steht im Zusammenhang mit dem Ziel der Kapitalmarktunion, Privatanleger mittels höherer Kosten- und Leistungstransparenz stärker am Kapitalmarkt zu beteiligen.

ESMA - Report zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger

Hier können Sie den Beitrag teilen: