Source: https://www.finanzagenda.de/positionen-und-papiere/nationale-themen/altersvorsorge/dk-position-frühstartrente
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Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) bewertet die im Koalitionsvertrag 2025 vorgesehenen Reformen der Frühstart-Rente und der Riester-Rente als wichtige Schritte für eine zukunftsfähige private Altersvorsorge. Beide Maßnahmen setzen positive Impulse, reichen jedoch nicht aus, um alle Erwerbstätigen zu erreichen und langfristig Altersarmut vorzubeugen. Aus diesem Grund fordert die DK ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot für alle Erwerbstätigen als zentralen Baustein einer umfassenden Reform. Union Investment begrüßt und unterstützt diese Positionierung ausdrücklich.
Die geplante Frühstart-Rente mit monatlichen Einzahlungen von zehn Euro ab dem sechsten Lebensjahr ist ein richtiger Ansatz, bietet jedoch erhebliches Optimierungspotenzial. Die DK empfiehlt:
Die Modernisierung der Riester-Rente soll nach Ansicht der DK in ein kapitalmarktbasiertes Altersvorsorgedepot überführt werden, das allen Erwerbstätigen offensteht. Dieses Modell würde:
Mit dieser Ausrichtung würde die Reform der Riester-Rente kapitalmarktbasiert zu einem zentralen Instrument, um die staatlich geförderte private Altersvorsorge in Deutschland zu stärken, die Wertpapierkultur auszubauen und mehr Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich für das Alter vorzusorgen.
Union Investment sieht in der Kombination aus Frühstart-Rente und einer modernisierten Riester-Rente in Form eines kapitalmarktbasierten Altersvorsorgedepots einen entscheidenden Schritt, um das Altersvorsorgesystem in Deutschland strukturell zu stärken, Kapitalmarktnähe zu fördern und die private Altersvorsorge langfristig zukunftsfest auszurichten.
Die detaillierte Stellungnahme inklusive Bewertung und Ergänzungsvorschlägen zum Koalitionsvertrag in Bezug auf das Thema Altersvorsorge finden Sie hier:
DK Stellungnahme zu Frühstart-Rente und Altersvorsorgedepot (PDF, 182 KB)