Source: https://www.finanzagenda.de/positionen-und-papiere/europaeische-themen/retail-investment-strategie/kpmg-studie
Die provisionsbasierte Beratung gewährleistet eine sachgerechte Heranführung von Kleinanlegern und deren fachkundige Begleitung bei der Investition in Wertpapiere.
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Nur durch den Erhalt der provisionsbasierten Beratung kann eine sachgerechte Heranführung von Kleinanlegern und deren fachkundige Begleitung bei der Investition in Wertpapiere gewährlistet werden. Dagegen würde eine ausschließliche Honorarberatung aller Voraussicht nach dazu führen, dass sich Retail-Anleger von den Finanzmärkten abwenden bzw. sich gar nicht mit der Anlage in Wertpapiere beschäftigen. Dies zeigt eine im November 2021 veröffentlichte Studie der KPMG zur „Zukunft der Beratung“. Eine ausschließliche Honorarberatung würde aller Voraussicht nach dazu führen, dass sich Retail-Anleger von den Finanzmärkten abwenden bzw. sich gar nicht mit der Anlage in Wertpapiere beschäftigen:
Über die Hälfe aller Investitionen von Retail-Kunden liegen jedoch unter € 5.000 (Einmalanlage) bzw. unter € 100 (monatliche Sparrate). Das Finanzvermögen deutscher Haushalte liegt bei € 16.900 (Median) und es werden durchschnittlich nur € 6.000 in Fondvermögen gehalten.
Fehlende Zahlungsbereitschaft: 74 Prozent der Retail-Kunden sind überhaupt nicht zur Zahlung eines Honorars bereit ; 16 Prozent können sich die Zahlung eines Honorars von durchschnittlich 34,80 €/Stunde vorstellen und 0,3 Prozent sind zur Zahlung des durchschnittlichen Honorars von 180 €/Stunde bereit.
Die Beratung in der Geldanlage ist für über 80 Prozent der Retail-Anleger essenziell.
34,80€
Durchschnittliche Zahlungsbereitschaft
80,00€
Stundensatz Verbraucherzentrale
180,00€
Durchschnittlicher Stundensatz Honorarberatung
Die Studie gibt es hier zum Download:
KPMG Zukunft der Beratung (PDF, 2 MB)
Stand: 01.01.2024